

Über mich
Ich glaube daran, dass jedes Kind lernen kann.
Aber nicht jedes Kind lernt auf die gleiche Weise.
Und manchmal braucht es nicht noch mehr Übung, noch mehr Arbeitsblätter, oder noch mehr Druck. Manchmal braucht es einen anderen Blick auf das Kind und auf das, was hinter den Lernschwierigkeiten steckt.
Genau hier beginnt meine Arbeit bei AH Lernen.
Ich bin Anna Haupt und begleite Kinder im Lerncoaching auf ihrem ganz eigenen Lernweg.
Dabei schaue ich nicht nur darauf, was ein Kind noch nicht kann, sondern vor allem darauf, was bereits da ist: seine Stärken, seine Interessen, seine Erfahrungen und seine ganz persönliche Art, die Welt zu entdecken.
Denn Lernen findet nicht nur im Kopf statt.
Gefühle, Bewegung, Selbstvertrauen, Beziehungen und die eigene Lebenswelt spielen eine wichtige Rolle dabei, ob Lernen gerade leichtfällt oder zur Herausforderung wird.
Mein Blick auf Lernen:
Mein pädagogischer Weg hat mich durch unterschiedliche Bereiche geführt.
Ich habe Soziale Arbeit studiert, mich intensiv mit Waldorfpädagogik beschäftigt und vielfältige praktische Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gesammelt. Unter anderem in der Schule, in pädagogischen Projekten und in der Begleitung von Kindern mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen.
Diese unterschiedlichen Erfahrungen haben meinen Blick auf Kinder geprägt.
Ich möchte Kinder nicht auf ihre schulischen Leistungen reduzieren. Eine Note erzählt immer nur einen kleinen Teil der Geschichte.
Mich interessiert deshalb nicht nur:
„Was funktioniert beim Lernen gerade nicht?“
Sondern auch:
„Was könnte dahinterstecken?“
„Was braucht dieses Kind gerade?“
„Was gelingt schon gut?“
„Woran kann es anknüpfen?“
Das bedeutet für mich ganzheitliches Lernen: Kopf, Herz, Körper und soziale Beziehungen gehören zusammen.
Lerncoaching bedeutet für mich mehr als Nachhilfe.
Im Lerncoaching geht es nicht darum, ein Kind möglichst schnell an ein bestimmtes Leistungsniveau anzupassen.
Es geht darum, gemeinsam herauszufinden, wie Lernen für dieses Kind wieder möglich, verständlich und vielleicht sogar wieder schön werden kann.
Manchmal steht dabei ein konkretes schulisches Thema im Mittelpunkt.
Manchmal geht es um Lesen, Schreiben oder Rechnen.
Und manchmal liegt die eigentliche Herausforderung ganz woanders: bei fehlendem Zutrauen, Lernfrust, Überforderung, Angst vor Fehlern, oder dem Gefühl, „ich kann das sowieso nicht“.
Dann reicht es nicht, einfach noch mehr zu üben.
Dann braucht es einen Raum, in dem ein Kind wieder erleben darf:
Ich kann etwas.
Ich darf Fehler machen.
Ich darf meinen eigenen Weg gehen.
Und ich kann lernen.
Was mir dabei wichtig ist:
Ich begegne Kindern mit Geduld, Wertschätzung und echtem Interesse.
Ich sehe ihre Stärken, bevor ich auf ihre Schwierigkeiten schaue.
Ich gebe Eltern nicht das Gefühl, noch mehr leisten zu müssen. Stattdessen schaue ich gemeinsam mit ihnen, welche kleinen Veränderungen im Alltag tatsächlich hilfreich sein können.
Denn Entwicklung braucht nicht immer den größten Schritt.
Oft beginnt sie mit einem Kleinen.
Mein Ziel bei AH Lernen ist deshalb nicht das perfekte Schulkind.
Mein Ziel ist ein Kind, das sich selbst wieder etwas zutraut, seinen eigenen Lernweg findet und Lernen als etwas erleben darf, das zu ihm gehört.
Natürlich lernen. Lebendig wachsen.

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